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Wie 3D-Drucker die Wirtschaft revolutionieren werden

Ein amerikanischen Fernsehsender stellt in einem achtminütigen Video neue Chancen und Potential des 3D-Drucks vor. Die Autoren zeigen nicht nur die gegenwärtige Situation, sondern verdeutlichen insbesondere die Zukunft eines 3D-Druckers.

Es können vorgegebene Modelle heruntergeladen oder selbst designte Entwürfe gedruckt werden. Besonders hilfreich ist dieser Drucker für die Medizin; es können individuelle Protesen gedruckt und an den Menschen angepasst werden. Ingeneure und Designer kreiieren kleine Produktionen für Prototypen. Lehrer können Anschauungsmaterial für die Schüler drucken, welches sie anfassen und sehen können. Leute können den Drucker für alle möglichen Sachen im Haus wie z.B. eine iPhone-Hülle oder Topflappen benutzen.

Die Suche und der Kauf von Ersatzteilen eines Kinderwagens, eines Schrankes oder von Haushaltsgeräten können durch den Drucker ebenfalls ersetzt werden. Dadurch fällt die Servicekette der Industrie weg, was u.a. zu Stellenabbau führen könnte.

Eine sehr große Rolle spielt hierbei aber auch das Thema Copyright. Wie sollte man darauf reagieren? Durch den 3D-Drucker wird es jedem einfach gemacht, alles Gewünschte und da wird insbesondere von alltäglichen Dingen gesprochen, “nachzumachen”.

Eine weitere Möglichkeit, die durch den 3D-Drucker geboten wird, ist die eigene lokale kreative Produktion. 3-4 Leute reichen aus, um eine kleine eigenständige unabhängige Firma zu werden. Ökonomische Prozesse können dadurch komplett neu überdacht und nicht unbedingt als Business, sondern als soziales Thema gesehen werden.

Die Zukunft könnte ganz verrückte Sachen mit dem 3D-Druck bringen. Der Ultraschall eines heranwachsendes Babys im Bauch seiner Mutter könnte nicht mehr nur auf Papier gedruckt werden, sondern als 3D-Modell zum Anfassen. Für das Great Barrier Reef in Australien könnten neue Riffe gedruckt werden, die die alten geschädigten ersetzen könnten. Es gibt jedem die Möglichkeit, das zu kreiieren, was er möchte.

Noch hat sich der 3D-Druck aber nicht durchgesetzt, jedoch wird die Technologie immer preiswerter. In New York hat bereits das erste Unternehmen namens MakerBot einen Store für 3D-Drucker eröffnet. Jedermann hat hier die Möglichkeit für 1.199 US-Dollar seinen eigenen 3D-Drucker zu shoppen, sich vor Ort Zubehör zu besorgen oder maßgeschneiderte Objekte direkt drucken zu lassen. Ob sich dadurch eine neue industrielle Revolution auslöst, wie einige Autoren behaupten, sen einmal dahingestellt. Auf jeden Fall sollte man dieses Thema zukünftig verstärkt auf dem Schirm haben.

Marie Growe

Über den Autor

Sport-Job GmbH

Ich bin Till Leon Kraemer und möchte hier mein Wissen über Karriere in der Sportbranche teilen. Bereits seit 1996 beschäftige ich mich mit diesen Thema. 1999 gründete ich die Firma Sport-Job.de. Seitdem helfe ich Menschen, sich Ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und sich erfolgreich in der Sportbranche zu positionieren.

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