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Enormes Potenzial für Sport-Jobs im Jahr 2020

Teil 3 – Die Bedeutung von Entrepreneurship

Wer sich mit Verstand und bewusst die täglichen Nachrichten anschaut und sich die düsteren Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum zu Gemüte führt, dem wird schnell angst und bange werden.

Natürlich haben unseren Medien heute einen gewissen Hang zur Schwarzmalerei und meist werden Nachrichten hochgeschaukelt.

Trotzdem, in Kombination mit den eingangs beschrieben Krisen im Bereich Ressourcen und Ökologie wird man feststellen, dass es eine Explosion an neuen Ideen, technischen Erfindungen und neuen Lebensansätzen braucht, um die gesellschaftlichen Herausforderungen meistern zu können.

Daher ist es von höchster Wichtigkeit für die Gesellschaft von morgen, sich den Möglichkeiten zu öffnen, die Entrepreneurship bietet. Dabei ist es egal, ob Sie als selbständiger Entrepreneur oder als angestellter Mitarbeiter als Intrapreneur tätig sind. Wichtig ist das Prinzip zu verstehen und es dann in der jeweiligen Organisationsform umzusetzen.

Doch was heißt das holprige Wort überhaupt und warum benutzt man nicht das Wort Unternehmer? Im Englischen gibt es neben dem Entrepreneur auch noch das Wort Business Administration (BA). Die BA beschreibt wie man ein Unternehmen betriebswirtschaftlich zu organisieren hat, damit wenn es wächst, nach wie vor zu managen ist und sich entwickeln kann. geht also eher darum, etwas Bestehendes neu zu denken. Der Fokus des Entrepreneurs liegt eher im kreativ-schöpferischen, also die Dinge neu zu denken und zu erschaffen. In Anlehnung hier ran benutzt der Wirtschaftswissenschaftler Schumpeter auch das Wort des kreativen Zerstörers – jemand, der die Dinge so radikal neu denkt, dass etablierte Strukturen dadurch zusammenbrechen und durch das Neue, Bessere ergänzt oder ersetzt werden. Der Begriff des Unternehmers greift zu kurz, weil neben dem kreativen Part auch die Inhaberfunktion und die Managerfunktion beschrieben ist.

Es geht also darum, sich selbst als unternehmende Person zu begreifen, egal in welchen Kontext: Im Berufskontext als Angestellter, der als Intrapreneur Prozesse im Unternehmen neu entwickeln kann, als Selbständiger, der eine eigene Idee entwickelt oder aber auch im privat-sozialen Bereich, indem sie sich für Projekte im Bereich Bildung, Kultur und Ökologie engagieren. Es geht um die Geisteshaltung des Gestalters. Bei der Umsetzung sollten Sie auch soweit gehen, dass Sie den ressourcen-orientierten Denkansatz mit einbeziehen. Nicht Sie selbst müssen wie bei dem Witz  “Sie machen ALLES selbst und ständig“ alles alleine tun, sondern denken Sie arbeitsteilig. Es ist kein Luxus sich beruflich selbst zu verwirklichen, ich behaupte sogar es ist eine Notwendigkeit. Indem Sie das tun, was sie gern machen, werden sie automatisch gut darin werden. Über die Vernetzung via Internet, die fortgeschrittene Globalisierung und die weit entwickelten Technologien sind wir heute in der Lage sehr arbeitsteilig vorzugehen. Jeder tut das was er am Besten kann, schließt sich mit dem passenden Partner zusammen und trägt auf diese Art und Weise seinen Anteil an der Generierung neuer Ideen bei. Der Arbeitsmarkt Sport ist eine ideale Spielwiese für dieses Feld.

Erfahren Sie im nächsten Teil, warum der Sportmarkt vor dem Hintergrund der zu erwartenden Zukunftsbedingungen, ein großes Wachstumspotential besitzt?

Till Kraemer

 

 

 

 

 

 

 

Teil 2 – In welcher Arbeitswelt wollen Sie Teil sein?

 

Über den Autor

Sport-Job GmbH

Ich bin Till Leon Kraemer und möchte hier mein Wissen über Karriere in der Sportbranche teilen. Bereits seit 1996 beschäftige ich mich mit diesen Thema. 1999 gründete ich die Firma Sport-Job.de. Seitdem helfe ich Menschen, sich Ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und sich erfolgreich in der Sportbranche zu positionieren.

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