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Smalltalk am Arbeitsplatz – Nutzen Sie die EM

Sie kennen bestimmt diese Situation: Sie stehen in der Büroküche und wollen sich einen Kaffee machen. Plötzlich kommt der Chef durch die Tür. Was kann ich sagen? Soll ich überhaupt was sagen? 

Genau hier finden Sie ein klassisches Einsatzgebiet des Smalltalks! Smalltalk dient nicht nur dem Zeitvertreib, denn wer die Kunst der kleinen Rede beherrscht, ist im Job klar im Vorteil und stets gut informiert.

Dabei muss es sich nicht nur um Klatsch und Tratsch handeln, denn viele Sachen, die in der Firma passieren, werden über Smalltalk kommuniziert. Was bietet sich am besten für Smalltalk an? Es folgen 10 Tipps, mit denen Sie die Situation in der Büroküche bravourös meistern können.

1. Vorbereitung:
Smalltalk sollten Sie nicht erzwingen, er entsteht aus der Situation heraus. Bereiten Sie aber den spontanen Austausch vor. Versuchen Sie, etwas über die Interessen und Hobbys Ihrer Kollegen zu erfahren. In diesen Wochen eignet sich kaum ein Thema besser als die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, denn fast jeder bekommt „zwangsläufig“ etwas mit, sodass auch fast jeder zu diesem Thema Smalltalk führen kann. Ein klassischer Einstieg wäre z.B.: “Hast du das Spiel gestern gesehen?”

2. Körpersprache:
Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens gilt auch beim Smalltalk: Der erste Eindruck zählt. Nehmen Sie Blickkontakt auf und lächeln Sie. Die Haltung Ihres Körpers sollte der Person zugewandt sein, mit der Sie reden. Seien Sie einfach Sie selbst. Es kann sein, dass Sie durch Ihre Körpersprache angesprochen werden und dabei charmant zu reagieren ist meist einfacher, als selbst den ersten Satz sagen zu müssen.

3. Der perfekte Einstieg:
Was zählt, ist der kleinste gemeinsame Nenner. Dazu eignen sich neben dem Fußball besonders gemeinsame Erlebnisse im Büro. Vorträge, Seminare oder Besprechungen haben viel Potenzial, um als Smalltalk-Thema genutzt zu werden. Seien Sie humorvoll, doch Obacht bei Witzen, denn diese können schnell nach hinten losgehen.

4. Zuhören und ausreden lassen:
Hören Sie Ihrem Gesprächspartner zu – und zeigen Sie es. Lassen Sie Ihr Gegenüber ausreden und treten Sie nicht als Besserwisser auf. Zeigen Sie Interesse durch Respekt und nicht durch plumpe Komplimente.

5. Der Umgang mit schwierigen Themen:
Die mitunter schwierigsten Themen sind Politik oder Religion. Was sollen Sie tun, wenn diese plötzlich zum Thema werden? Hier gilt: Informiert sein! Zeigen Sie Wissen, aber niemals werten, denn das könnte Sie in die Bredouille bringen.

6. Gerüchte:
Verbreiten Sie keine! Gemeinsamkeiten suchen bedeutet nicht, mit Kollegen über andere Kollegen herzuziehen. Falls Ihnen im Laufe des Gesprächs ein Gerücht zugetragen wird, behalten Sie es lieber für sich.

7. Ich habe mich verzettelt – so komme ich raus:
Wenn Sie zu sehr ins Detail gehen, wird bei bestimmten Themen, das Interesse ihres Gegenübers schwinden. Verallgemeinern und betonen Sie, dass es nicht unbedingt notwendig wäre, sich in dem bestimmten Thema auszukennen. Einfacher: Wechseln Sie das Thema.

8. So werde ich lästige Kollegen los:
Wenn der Smalltalk Ihnen zu viel wird, lassen Sie es sich nicht anmerken, dass sie gelangweilt oder genervt sind. Binden Sie andere Personen ins Gespräch ein, bevor Sie sich entschuldigen. Sollte niemand in der Nähe sein, geben Sie an, ein Kollege wolle mit Ihnen sprechen. Psychologisch wichtig: Er wollte mit Ihnen reden und nicht umgekehrt.

9. Namen vergessen?
Seien Sie ehrlich, wenn Sie den Namen Ihres Gesprächspartners vergessen haben? Fragen Sie ihn einfach nochmal und fürchten Sie sich nicht vor komplizierten Namen. Ihr Gegenüber ist sich dieser Tatsache meistens bewusst. Das wiederum bietet einen idealen Einstieg in den Smalltalk.

10. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold:
Sie stehen in der Büroküche und wollen sich gerade den Kaffee eingießen. Plötzlich kommt der Chef durch die Tür. Er sieht nicht gerade danach aus, als ob er sich gerne austauschen will. Kein Problem, denn Smalltalk muss nicht immer sein.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Smalltalk bei der Arbeit gemacht?

Darío Canto

Über den Autor

Sport-Job GmbH

Ich bin Till Leon Kraemer und möchte hier mein Wissen über Karriere in der Sportbranche teilen. Bereits seit 1996 beschäftige ich mich mit diesen Thema. 1999 gründete ich die Firma Sport-Job.de. Seitdem helfe ich Menschen, sich Ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und sich erfolgreich in der Sportbranche zu positionieren.

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  1. Sport-Job-Blog | Sport-Job Blog

    […] kurze(!) Geschichte.  Als  Smalltalk-Thema kann gerade in der Sportbranche natürlich immer ein sportliches Event […]

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