«

»

Beitrag drucken

Selbstmanagement lernen: Die ersten Schritte

Zielsetzung

Den Mittelweg zwischen privatem und beruflichem Leben zu finden ist manchmal gar nicht so einfach.

Egal ob man eine fertige Berufsausbildung hat und versucht die Gradwanderung zwischen Arbeit und Familie zu finden oder ob man als dualer Student versucht, Uni und Arbeit unter einen Hut zu kriegen.

Damit man alle Komponenten, die das eigene Leben ausmachen kombinieren kann, ist es wichtig, sich richtig und effektiv selbst zu managen.

Ein Wort und zwei Begriffe

Das Wort „Selbstmanagement“ setzt sich aus zwei Begriffen zusammen.

„Selbst“, also die individuelle Persönlichkeit, die unsere Verhaltensmuster prägt, unser Temperament und unser Gefühlsleben.

Und dem Begriff „Management“, der in seiner Grundform eigentlich nicht mehr als ein Muster beschreibt, nach welchem man handelt, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Management umfasst eigentlich immer sechs wichtige Punkte:

  • Zielsetzung (Planung), was möchtest du erreichen?

  • Organisation, wie könntest du deine Idee umsetzen?

  • Entscheiden bzw. Anweisen, dich für eine Idee entscheiden

  • Realisieren, die Idee in die Tat umsetzen und

  • Kontrollieren, also darauf achten, dass du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst.

Beides zusammen führt zum Selbstmanagement

selbstmanagement-1280px-854px0

Dies ist nichts anderes, als die selbstgesteuerte und eigenverantwortliche Entwicklung, um dein Leben in die für dich erfolgreichste Bahn zu lenken.

Hier werden nun die beiden Teile aus „Selbst“ und „Management“ vereint.
Die Persönlichkeit liefert die individuellen Ressourcen und die eigenen Fähigkeiten. Du kennst dich selbst, du weißt was du gut kannst und worin du vielleicht noch nicht so gut bist. Hier greift dann der Teil des Managements. Du kennst deine Persönlichkeit, deine Stärken und Schwächen.

Nun kannst du dir ein realistisches Ziel suchen und dieses mit Hilfe der sechs Management-Schritte umsetzen.

Ohne klares Ziel wird das schwierig

Ohne Ziel hast du nichts vor Augen, was du erreichen möchtest. Am besten schreibst du dir dein Ziel auf und hängst es irgendwo auf, wo du es ständig sieht, damit du es nicht aus den Augen verlierst. Genauso wichtig ist es, dass du es genau bestimmst. Damit du nicht nur mit einer schwammig formulierten Absicht dastehst, sondern mit einem klaren Ziel, was es zu erreichen gilt.

Das beste Beispiel hierfür sind die Neujahrsvorsätze. Viele Leute überlegen sich, was sie im nächsten Jahr verändern wollen und die Aussagen, die man dann zu hören bekommt sind meist nicht fest definiert.

getting-things-done-selbstmanagement

Man sagt zum Beispiel, man möchte mehr Sport machen. Doch auch dieses Ziel wird schnell wieder aus den Augen verloren, weil es nicht bis ins Detail festgelegt ist.

Messbare Ziele mit einem Erfolg in Aussicht

Um den Neujahrsvorsatz wirklich durchzuziehen, solltest du dir also überlegen, wie viel Sport du treiben willst. Du überlegst dir zum Beispiel feste Tage, an denen du Sport machen willst, entscheidest ob du eine Teamsportart machen möchte oder doch lieber ins Fitnessstudio gehst.

Natürlich solltest du dir auch überlegen, warum du mehr Sport machen willst, um einen Ansporn zu haben. Schließlich setzt du dir noch eine Art Deadline, um deine Motivation noch weiter zu steigern und beschließt zum Beispiel gegen Ende des Jahres einen Halbmarathon mitzulaufen.

Nun wird auch erkenntlich, warum es so wichtig ist, die Ziele schriftlich festzuhalten, denn ein gut ausformuliertes Ziel ist so viel mehr als der Satz „Ich möchte mehr Sport treiben“.

Durch die Verschriftlichung schaffst du es, die komplette Energie und Aufmerksamkeit auf dein Ziel zu legen und gleichzeitig die Motivation zu steigern. Denn wie schön ist es denn, wenn du nach ein oder zwei Wochen schon das erste Erfolgserlebnis dokumentieren kannst?

Der Job der perfekt zu mir passt

Motivation statt Desinteresse

Natürlich ist es im Berufsleben leichter, deine Ziele umzusetzen, wenn du einen Job hast, der perfekt zu dir passt. Wenn du ein sportbegeisterter Mensch bist, ist es wahrscheinlich erfüllend auch in der Sportbranche tätig zu sein. Eigene Interessen und Werte in den Alltag integrieren zu können und in einem inspirierenden Umfeld zu arbeiten, lässt vieles leichter von der Hand gehen.

Auch wenn du durch deine Arbeit zumBeispiel die Möglichkeit hast, kostengünstig in einem Fitnessstudio zu trainieren, oder man gemeinsam während der Arbeitszeit Sport macht, kann auch das sehr beim erreichen deiner Ziele helfen.

VAUDE als Beispiel für einen sportlichen Arbeitgeber

VAUDE gilt als Europas umweltfreundlichster Outdoor-Ausrüster. Hauptsächlich beschäftigt Vaude sich mit Bergsport und es ist dem Unternehmen wichtig, dass der Mensch Verantwortung für die Natur übernimmt.
Christiane Wolf, Referentin Personalbetreuung bei VAUDE, schwärmt von Ihrem Job, in dem sich Hobby und Beruf prima vereinen lassen. Vaude bietet seinen Mitarbeitern flexible Arbeitszeiten und Outdoor-Events an.
Außerdem gibt es spezielle Bewegungskurse in der Mittagspause, um eine kurze Auszeit vom Schreibtisch zu bekommen. Und obwohl VAUDE schon so viele gute Ansätze liefert, wollen Sie ihr Angebot in diesem Jahr noch weiter ausbauen.

Jetzt bist du an der Reihe, versuch doch auch mal, deine Ziele klar zu definieren und sie in kleine Zwischenabschnitte zu unterteilen. Welche täglichen Rituale kannst du außerdem in deinen Alltag integrieren um Zufriedenheit und Balance zu erleben und so deine gesteckten Ziele leichter zu erreichen?

Über den Autor

Rike Bieber

Ich bin Rike Bieber, ich studiere General Management an der Europäischen Fachhochschule. Hierbei handelt es sich um ein Duales Studium, welches ich mit Sport-Job als Partner absolviere.
Mir macht es super viel Spaß neue Projekte zu organisieren und Artikel zu schreiben - die perfekte Mischung aus Organisation und Kreativität!

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://sport-job-blog.de/selbstmanagement-lernen-die-ersten-schritte/

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>