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Saint self-discovery – wie du die Weihnachtstage nutzen kannst, um deine (berufliche) Situation zu überdenken

weihnachtsdeko bilderRunterkommen, Entspannen und im Kreise der Liebsten einfach mal die Seele baumeln lassen.

So sieht für viele wohl die perfekte Weihnachtszeit aus. Wer frei hat und sich nicht mit Terminen überlädt, der hat eine gute Chance diesen Wunsch auch wahr zu machen.

Bei gutem Essen, besinnlicher Stimmung und Harmonie scheint die Uhr sich etwas langsamer zu drehen und die Gespräche und Begegnungen inspirierender zu werden. Wenn es dann aufs neue Jahr zu geht, macht man sich Gedanken über das Vergangene, was nach den eigenen Vorstellungen gut gelaufen ist und was eher optimierungsbedürftig.

Bestimmt hast auch du anlässlich eines vergangenen Jahreswechsels schon mal versucht mit dem Rauchen aufzuhören, oder schon vor Silvester alle Weihnachtssüßigkeiten verbannt, um dich für den nächsten Sommer und deine Bikinifigur vorzubereiten.

Doch dieser Abschnitt des Jahres bietet auch die nötige Zeit, um neben deinen Marotten und ungeliebten Gewohnheiten, auch deine berufliche Situation zu überdenken. Abgesehen davon, dass sich private und persönliche Bereiche kaum abgrenzen lassen, ist auch dir wahrscheinlich längst klar, dass zur persönlichen Zufriedenheit auch ein erfüllender Job gehört.

„Alleinzeit“ bringt uns wieder näher zu uns selbst

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Um wirklich mal in dich rein zu hören, empfehle ich dir, dir etwas „Alleinzeit“ zu gönnen. Denn meist zeigen sich Dinge wie Unzufriedenheit in dieser Zeit am zuverlässigsten. Entfernt vom täglichen Trott und deinem Arbeitsplatz, aber auch von Gesprächen mit Menschen, voller Erwartungen und Rollenvorstellungen, häufig bestimmt von einem inneren Zensor, dringen wir besser zu unseren eigentlichen Bedürfnissen und Gedanken vor.

Klar kannst du deine Ideen und Ergebnisse später mit Menschen besprechen, die dir nahe stehen, doch helfen kannst du dir bei den wichtigen Entscheidungen im Leben nur selbst. Im Prinzip bist du dir am ehesten im Klaren über die Wahrheit deiner Gefühle.

Wie du am besten anfängst

  • Suche dir einen Ort, an dem du dich wohl und sicher fühlst.

  • Mache es dir gemütlich, z.B. mit einem heißen Tee, warmen Socken, oder was auch immer dir gefällt.

  • Nehme dir einen Block und einen Stift zur Hand und fange einfach an aufzuschreiben, was dich grade beschäftigt.

  • Wenn du das Gefühl hast, keinen Druck mehr zu verspüren und alles aufgeschrieben zu haben, was dich beschäftigt, fange auf einem neuen Blatt an aufzuschreiben, was dir zu deinem jetzigen Job einfällt. Adjektive, Gefühle, usw. alles ist erlaubt. Zensiere keine deiner Gedanken.

  • Wenn du fertig bist, fange auf einem dritten Blatt an zu träumen. Was wolltest du schon immer mal machen, hast es dich aber nicht getraut, weil es scheinbar zu unsicher war. Was würdest du beruflich machen, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Was würdest du beruflich machen, wenn du nur noch 3 Jahre zu leben hättest?

Wenn du fertig bist, lege deine Aufzeichnungen zur Seite und nimm es dir am besten erst ein paar Tage später wieder zur Hand. Wie fühlt es sich jetzt an zu lesen was du geschrieben hast. Richtig, oder eher fremd und verrückt?

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Wenn du der Meinung bist, das Gefühl, etwas Neues zu wollen wird größer und setzt sich immer mehr in deinem Kopf fest, recherchiere!

Gibt es diesen Beruf, den du dir für dich vorstellst? Entsprechen die Dinge, die du zum Beispiel im Internet darüber findest, deinen Vorstellungen? Was sind die Voraussetzungen? Was brauchst du, um überhaupt damit anzufangen? Helfen kann dir auch eine klassische Pro- und Contra Liste. Hier findest du noch detailliertere Anregungen.

Unsicherheit gehört dazu

Auch nach dieser Phase sollest du wieder nachspüren, ob es sich richtig anfühlt. Natürlich gehört am Ende Mut dazu und du wirst mit Sicherheit etwas Unsicherheit oder vielleicht auch Angst verspüren. Das ist normal und sollte dich nicht von der Umsetzung deines Traums abhalten, wenn du beim Gedanken an dein neues Leben bzw. den neuen Job leuchtende Augen und ein beschwingtes Gefühl im Bauch bekommst.

Wenn du in deinen Überlegungen so weit gekommen bist, sprich mit Verwandten oder Bekannten, deren Meinung du schätzt oder die sich vielleicht in diesem bestimmten Bereich auskennen, den du dir als Ziel ausgesucht hast, über deine Idee und frag Sie nach Ihrer Einschätzung. Meinungen und Ratschläge solltest du aber immer als Inspiration und Denkanstoß verstehen, denn wenn ein bestimmter Weg für den einen der richtige ist, kann er für den anderen wieder ganz anders aussehen.

Wenn du dich nun schon einige Zeit mit deinen Wünschen und Ideen befasst hast, und der Wunsch etwas zu ändern die Angst überwiegt, mache den ersten Schritt.

Leite in die Wege, was du brauchst um dein Ziel zu erreichen. Das können die Anmeldung zu einer Ausbildung, das Klären einer entsprechenden Finanzierung, das Einschreiben in ein Studium, oder das Verfassen einer Bewerbung sein. Wenn du dich zuvor ausgiebig mit deinem Ziel beschäftigt hast, weißt du was zu tun ist.

Und so wirst du deine Etappenziele nach und nach erreichen und deinem Traum näher kommen.

Vielleicht bist du schon auf dem richtigen Weg

Natürlich kann es auch sein, dass du, während du dich so mit dir selbst beschäftigst, feststellst, dass dir dein Job gefällt. Vielleicht hast du ihn schon bewusst genug gewählt und es gibt nur einige Stellschrauben, an denen gedreht werden könnte. Manchmal reicht zu einem erfüllten Gefühl auch schon sich wieder bewusst zu machen, für was man in seinem Leben dankbar ist. Wie für einen Job den man liebt zum Beispiel ;).

Ich wünsche dir eine schöne Weihnachtszeit und viel Spaß beim Entdecken deiner Wünsche und Ziele für 2015.

Über den Autor

Alexandra Willenberg

Zuständig für PR, Kommunikation und Online-Marketing, versorge ich euch mit Informationen rund um die Themen Sport und Karriere. Hier im Blog, im Newsletter oder bei Facebook, Twitter und Co. Ich liebe Sport und fast alles was damit zu tun hat.

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