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Neue Studie: Wer Sport treibt verdient mehr

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Um einen 42 Kilometer Marathon in 4 Stunden absolvieren zu können brauchst du einen guten Trainingsplan, der dich vorbereitet.

Eine Mischung uns Ruhetagen und verschiedenen Trainingseinheiten sind der Schlüssel zum Erfolg.

Fakt ist, dass du dieses Trainingsprogramm absolvierst, um deine Produktivität zu steigern, um beim Lauf dann den größt möglichen Nutzen daraus zu ziehen – Erfolg!

Gehaltserhöhung durch Sport?

Produktivität durch Sport zu steigern kann auch auf die Arbeitswelt übertragen werden. Nach einer Stunde Sport fühlt man sich direkt schon viel fitter, kann mit freiem Kopf an seine Projekte gehen und produktiver sein. Diese Produktivitätssteigerung wirkt sich laut einer Studie auch auf das Gehalt aus.

Ob man nun während der Mittagspause ein paar Dehnübungen macht, mit den Kollegen eine halbe Stunde laufen geht oder ineiner kleinen Gruppe Yoga macht, es hält fit, steigert den Zusammenhalt und führt und bringt im besten Fall noch ein höheres Gehalt ein.

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Sport steigert internationale Wettbewerbsfähigkeit

Laut der Studie von Michael Lechner von der University of St. Gallen in der Schweiz steigert Sport ganz klar die Produktivität.

Generell fördert die höhere Produktivität die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in der Wirtschaft. Sport wiederum verbessert die Produktivität der einzelnen Mitarbeiter, weil er sich auf die Gesundheit und auf das Gehirn auswirkt.

Im Gehirn werden die kognitiven und auch die nichtkognitiven Fähigkeiten gefördert, welche Selbstbeherrschung, Soft Skills und Gruppenarbeit einschließen. Das heißt, dass ein Mitarbeiter, der genügend Sport treibt produktiver arbeitet, als jemand der keinen Sport treibt. Und natürlich wird dieser Leistungsunterschied von den Kollegen und der Chefetage wahrgenommen.

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Die Studie

Lechner wägt auch die Pros und Contras des Sporttreibens in Bezug auf die Produktivität ab.
Auf der positiven Seite steht natürlich, dass Sport die Gesundheit fördert. Man fühlt sich einfach physisch und mental besser. Allerdings ist es auch nicht von der Hand zu weisen, dass man sich beim Sport auch Verletzungen zuziehen kann, die länger andauern.

Bei der Freizeitgestaltung lässt sich in der Regel hin und wieder eine Stunde körperlicher Betätigung einbauen. In der Zeit, in der man auf der Couch liegt und TV schaut, könnte man auch eine Stunde an die frische Luft gehen.

Soft-Skills – immer wichtiger auf dem Arbeitsmarkt

Wie schon genannt, verbessert der Sport neben der Gesundheit auch die kognitiven und nicht kognitiven Fähigkeiten, also die Soft Skills.

Unter Soft-Skills versteht man Eigenschaften wie Selbstbeherrschung, Teamwork oder Selbstbewusstsein. Diese Fähigkeiten braucht man auf dem Arbeitsmarkt immer mehr, damit man sich vor anderen präsentieren kann und sich im Fall der Fälle gegen seine Konkurrenz durchsetzt.

Das Problem welches sich allerdings hieraus ergibt ist, dass viele Leute noch nicht über die Wichtigkeit der Soft Skills Bescheid wissen.

In den Köpfen vieler Menschen sind noch die alten Ansichten verankert, dass derjenige, der viel an seinem Arbeitsplatz sitzt auch viel schafft. Da bleibt kein Freiraum für Soft Skills, geschweige denn Sport.

Als letzes führt Lechner an, dass Sport einfach das Wohlbefinden steigert. Das Gefühl kennst du doch bestimmt auch! Du kommst vom Laufen, aus dem Fitnessstudio oder vom Training – danach fühlst du dich besser. Erschöpft aber trotzdem irgendwie belebt und vital.

Dem entgegen steht, dass die Studien, die diese Tatsache beweisen wollen doch oft fragwürdig und nicht ausreichend belegt sind, weswegen es schwer ist, den Sport auf der Arbeit durchzusetzen.

Wo ein Wille ist…

…ist immer auch ein Weg! Oder in deinem Fall eher eine Laufstrecke. Es wäre doch mindestens einen Versuch wert, auszutesten wie sich der Sport auf deine Produktivität auswirkt.
Einfach in der Mittagspause laufen gehen, vielleicht noch den ein oder anderen Kollegen motivieren mitzukommen.

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Schaden kann es dem Körper auf keinen Fall und den Teamgeist stärkt das gemeinsame Training sowieso. Vielleicht wächst eure Laufgruppe ja mit der Zeit, oder euer Training spricht sich bis in die Chefetage hoch.

Auch wenn es sich im ersten Moment vielleicht eigenartig anhört, dass Sport das Gehalt steigern soll, beeinflusst es auf jeden Fall die Arbeitgebermarke des Unternehmens und sorgt dafür, dass die Firma sich besser auf dem Arbeitsmarkt platzieren kann.

Das wiederrum steigert natürlich den Wert des Unternehmens und somit ist eine Gehaltserhöhung nicht mehr so abwegig.

Und für den Fall der Fälle, dass die höhere Entlohnung doch länger auf sich warten lässt, ist es doch allgemein nicht schlecht sich fit zu halten, oder?

 

Über den Autor

Rike Bieber

Ich bin Rike Bieber, ich studiere General Management an der Europäischen Fachhochschule. Hierbei handelt es sich um ein Duales Studium, welches ich mit Sport-Job als Partner absolviere.
Mir macht es super viel Spaß neue Projekte zu organisieren und Artikel zu schreiben - die perfekte Mischung aus Organisation und Kreativität!

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