«

»

Beitrag drucken

Mit dem Dienstrad zur Arbeit – Gleichstellung von Fahrrad und Auto

 

Nachdem wir bereits im August von verschiedenen Entwicklungen und neuen Möglichkeiten innerhalb der Bikebranche berichtet hatten, gibt es in diesem Hinblick interessante Neuigkeiten.

Denn neben dem guten alten Dienstagwagen gibt es mittlerweile auch so genannte Diensträder. Ja richtig. Ein Fahrrad, das vom Arbeitgeber gestellt wird, genau wie ein Auto. Es darf somit nicht nur für den Weg zur Arbeit, sondern auch für private Zwecke genutzt werden und ist steuerlich begünstigt. Dabei fallen für den Arbeitnehmer lediglich Kosten in Höhe von circa 10 Euro pro Monat an, welche durch die Steuer für den geldwerten Vorteil des Rades entstehen.

Sollte der Arbeitgeber kein Dienstrad zur Verfügung stellen, ist es dennoch sinnvoll, das geplante neue Rad über den Arbeitgeber zu leasen. Dem Arbeitgeber entstehen dabei keinerlei Kosten, da die Leasingrate durch eine Gehaltsumwandlung vom Gehalt des Arbeitnehmers abgezogen wird, wodurch dieser von niedrigeren Steuern profitiert. Durch diese Vorteile kann der Arbeitnehmer, je nach Preis des Fahrrades, über ein Drittel des Anschaffungswertes sparen und hat eine Fahrrad-Versicherung inklusive.

Für solche Fahrrad-Leasingmodelle gibt es mittlerweile sogar eigene Anbieter, wie beispielsweise Leaserad aus Freiburg, die bereits seit 2008 Firmen mit Fahrradflotten in einer Größenordnung zwischen 10 und 50 E-Bikes ausstatten. Mit dieser Einführung von Diensträdern gehen gleichzeitig auch neue Tätigkeitsfelder einher. Dienstleistungen rund um die Nutzung des Fahrrads im betrieblichen Kontext auf wirtschaftlicher und serviceorientierter Ebene anzubieten ist dabei nur eine Idee, wie man sich beruflich, auch als Quereinsteiger, in der Bikebranche engagieren kann.

Neben diesen finanziellen Vorteilen hat der Umstieg vom Firmenwagen zum Firmenfahrrad auch einen positiven gesundheitlichen und zeitlichen Nutzen. Denn Fahrradfahren fördert zum einen die Gesundheit und ist im morgendlichen Berufsverkehr auch häufig schneller als mit dem Auto im Stau zu stehen. Zudem kommt man mit den modernen E-Bikes mit elektrischer Unterstützung kaum noch ins Schwitzen und die Ersparnisse bei teureren Fahrradmodellen wie E-Bikes sind meist größer. Um die Gesundheit noch weiter zu fördern und die Arbeitnehmer somit fit und leistungsfähig zu halten, kann das Radfahren auch als Betriebssport eingeführt werden, wodurch nebenbei eine Förderung der sozialen und kommunikativen Aspekte erreicht wird.

Wie man sehen kann, gibt es in der Bikebranche viele Änderungen und somit auch zunehmendes Potenzial, in diesem Bereich mit Sportbezug in unterschiedlichen Funktionen tätig zu sein. Dies wird auch an weiteren internationalen Neuerungen wie dem städtischen Fahrradleitsystem mit eingebautem Navigationssystem im Leih-Fahrrad und den Fahrrad-Highways, beides in Kopenhagen, deutlich.

Weitere Informationen und ein Rechenbeispiel finden Sie hier.

Florian Breu

Über den Autor

Sport-Job GmbH

Ich bin Till Leon Kraemer und möchte hier mein Wissen über Karriere in der Sportbranche teilen. Bereits seit 1996 beschäftige ich mich mit diesen Thema. 1999 gründete ich die Firma Sport-Job.de. Seitdem helfe ich Menschen, sich Ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und sich erfolgreich in der Sportbranche zu positionieren.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://sport-job-blog.de/mit-dem-fahrrad-zur-arbeit-gleichstellung-des-dienstrades-zum-dienstwagen/

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>