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Messen als Karrieresprungbrett für den neuen Job nutzen

karriereleiterWas liegt näher, als sich für die Bewerbung auf eine neue Stelle den riesigen Marktplatz einer Messe zu nutze zu machen. Meistens stellt der Großteil der Branche dort aus und ist inklusive der gesamten Entscheidermannschaft anwesend.

Dazu zeigt man als Bewerber Eigeninitiative und kann sich gleichzeitig ein Bild davon machen, wie sich der zukünftige Wunscharbeitgeber seinen Kunden präsentiert.

Eigentlich sollte man meinen, dass dies grundsätzlich sehr gute Voraussetzungen für einen neuen Job sind und dass Messen häufig für die Jobsuche genutzt werden. Aus Rückmeldungen unserer Auftraggeber (Unternehmensseite) weiß ich jedoch, dass (Sport-)Messen nur von einer sehr geringen Anzahl an Jobsuchenden tatsächlich genutzt werden. Umgekehrt habe ich von einer Handvoll Personen den Hinweis bekommen, dass für sie die Jobsuche auf der Messe von Erfolg gekrönt war. Zwei Kandidaten wussten sogar davon zu berichten, dass sie bei einem Messebesuch gleich mehrere Jobangebote erhielten.

Nun, das Ergebnis ist sicher nicht repräsentativ, aber es lässt doch den einen oder anderen Schluss zu. Zum Einen scheint es tatsächlich nur eine geringe Anzahl gut vorbereiteter Jobsuchender zu geben, die dieses Instrument nutzen, hierfür ist die hohe Trefferquote  derjenigen, die es genutzt haben ein Indiz. Zweitens kommt es tatsächlich auf die gute Vorbereitung an, im Fazit gebe ich hierzu noch ein paar Tipps. Unterschieden werden muss sicherlich auch zwischen Menschen, die in ungekündigter Position bereits in der Branche arbeiten (1), denjenigen Personen, die bereits freigestellt sind und Branchenerfahrung haben (2) und den Personen, die Quereinsteiger in die Branche sind (3). Für erstere gilt es natürlich äußerst vorsichtig zu sein, da es in kleinen Branchen schnell zu Gerede kommt. Hier kann ein Auftritt zu falscher Uhrzeit am Messestand eines Mitbewerbers, bei der ein Kandidat gesehen wird, durchaus unangenehme Folgen haben. Zweitere Personen können sich sicherlich ungeachtet bewegen, da sie nichts zu verbergen haben. Die dritte Personengruppe kann extrem befreit auflaufen, ist es doch ein ideales Terrain um sich zu erkundigen und gleichzeitig aktiv Firmen anzusprechen.

Fazit:
Je nach Situation können Messen eine sehr interessante Option sein, auf sich aufmerksam zu machen. Um sich gut vorzubereiten sollten Sie im Vorfeld Erkundigungen einholen, welche Ansprechpartner auf der Messe vor Ort sind. Häufig ist der zuständige Personaler nicht vor Ort, jedoch Teile des zuständigen Teams. Manchmal kann es auch hilfreich sein, sich einfach als Interessent auszugeben, der die Produkte kennenlernen möchte. Wichtig ist, dass Sie authentisch bleiben und nicht falsche Tatsachen vorgaukeln. Haben Sie dann einen Gesprächspartner gehabt, der Ihnen etwas über das Unternehmen erzählt hat, so können Sie erfragen, wer für das Thema Personaleinstellungen zuständig ist. Lassen Sie sich den Namen oder die Visitenkarte der zuständigen Person geben. Auf jeden Fall sollten Sie für alle Fälle zwei Bewerbungsmappen mit Bild und Lebenslauf parat haben.

Ich kann die Messe als Kontaktplatz nur empfehlen. Die nächste Gelegenheit, sich auf einer Sportmesse z präsentieren, bietet die ISPO Ende Januar 2012 in München.

Weitere Infos auch unter www.ispo.com.

Till Kraemer

Über den Autor

Sport-Job GmbH

Ich bin Till Leon Kraemer und möchte hier mein Wissen über Karriere in der Sportbranche teilen. Bereits seit 1996 beschäftige ich mich mit diesen Thema. 1999 gründete ich die Firma Sport-Job.de. Seitdem helfe ich Menschen, sich Ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und sich erfolgreich in der Sportbranche zu positionieren.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://sport-job-blog.de/messen-als-karrieresprungbrett-fur-den-neuen-job-nutzen/

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