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garagErasmus – Inkubator zur Förderung der europäischen Integration

 


Erasmus. Dieses Wort haben sicherlich viele Studenten schon einmal gehört. Aber auch Dozenten und andere Mitarbeiter von Hochschule könnten schon einmal vom Erasmus-Programm profitiert haben. Denn das Hochschulprogramm Erasmus, eine der großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union (EU), stellt unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms für lebenslanges Lernen (2007 – 2013) die Mobilität von Studierenden, Dozenten und anderem Hochschulpersonal sowie von ausländischem Unternehmenspersonal in den Mittelpunkt. Zudem fördert Erasmus die transnationale Zusammenarbeit von Hochschulen in Europa sowie von Hochschulen mit der Wirtschaft. Geförderte Aktivitäten sind dabei Auslandsstudium, Auslandspraktikum, Gastdozenturen, Personalmobilität, Organisation der Mobilität, Intensivprogramme und vorbereitende Besuche. Das Programm trägt ausdrücklich zur Verwirklichung eines Europäischen Hochschulraums (EHEA) im Rahmen des Bologna-Prozesses bei.

Seit Ende 2012 gibt es nun die garagErasmus Foundation. Sie ist die erste Organisation, die ein Erasmus-Netzwerk aufbauen und fördern möchte. Dieses Netzwerk soll aus ehemaligen Erasmus-Studenten bestehen, die ihren Eintritt in das Berufsleben, ihre Professionalität und einen europäischen Lifestyle-Gedanken unter anderem ihrem Auslandsaufenthalt durch das Erasmus-Programm verdanken. Ziel ist die Verwirklichung der europäischen Idee, welche durch Entrepreneurship und soziale Projekte vorangetrieben und mit den besten Erasmus-Köpfen realisiert werden soll. garagErasmus versteht sich dabei als eine Organisation, die in Humankapital investiert, unabhängig ist und keiner politischen Partei angehört.

garagErasmus

Gegründet und dem Europäischen Parlament vorgestellt wurde die garagErasmus Foundation am 05.11.2012. Am 04.12.2012 ist die Organisation dann mit einer Beta-Version online gegangen und möchte die erste Datenbank ehemaliger Erasmus-Studenten zur Verfügung stellen. Ziel ist es, im Jahr 2013 bereits 500.000 Nutzer zu gewinnen, die ihre Fähigkeiten auf der neuen Plattform präsentieren können. Unterstützt wird die Organisation dabei von der Europäischen Kommission sowie der Region Toskana, in der sie ihren Sitz hat. Auf der Plattform soll es verschiedene Services geben, welche die Erasmus-Generation durch den Austausch von Ideen und Kontakten sowie kreativem Geist fördern sollen.

Die garagErasmus Foundation möchte verschiedene strategische und kommerzielle Partnerschaften mit privaten und öffentlichen Behörden eingehen. Dies soll in drei Hauptbereichen geschehen: Zum einen soll ein Programm zur Unterstützung einer erfolgreichen Entwicklung von Geschäfts- und Humankapital entstehen. Zum anderen sollen aber auch innovative Arbeitsplätze und Veranstaltungen umgesetzt werden, um Synergien, Kooperationen und Ideen bestmöglich voranzutreiben. Weiterhin soll auch der Bereich Transport und Hospitality gefördert werden, damit die Dynamik und Entwicklung des Netzwerks unterstützt und erleichtert werden. Ziele für die ersten Jahre sind die Erhöhung der Nutzerzahlen, eine „Reloading Europe Tour“ und das erste garagErasmus Event im ersten Jahr. Im zweiten Jahr sind die Einrichtung eines Startup Inkubators zur Förderung der europäischen Integration sowie das erste garagErasmus Business Event geplant.

Unter www.garagerasmus.org kann man sich bereits in der Beta-Version registrieren und erste Kontakte knüpfen. Derzeit sind noch nicht alle geplanten Services umgesetzt oder aktiv. Ich, als ehemaliger Erasmus-Student, denke aber, dass es ein weiteres interessantes Netzwerk werden kann, durch das man viele ehemalige Kontakte seiner Erasmuszeit auffrischen kann. Darüber hinaus ist es aber vor allem auch möglich, neue interessante internationale Kontakte zu knüpfen um sich so auf verschiedensten Gebieten austauschen zu können und gegenseitig zu fördern. Zwar gibt es diese Möglichkeiten bereits über andere soziale Netzwerke, doch hier wird der europäische Gedanke in den Vordergrund gestellt und verstärkt gefördert.

Mein Fazit für alle ehemaligen Erasmus-Studenten lautet daher: reinschauen lohnt sich, auch wenn das Angebot derzeit noch etwas überschaubar ist. Aber die Organisation bzw. Plattform lebt ja vor allem von uns und unseren Aktivitäten.

Florian Breu

Über den Autor

Sport-Job GmbH

Ich bin Till Leon Kraemer und möchte hier mein Wissen über Karriere in der Sportbranche teilen. Bereits seit 1996 beschäftige ich mich mit diesen Thema. 1999 gründete ich die Firma Sport-Job.de. Seitdem helfe ich Menschen, sich Ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und sich erfolgreich in der Sportbranche zu positionieren.

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