«

»

Beitrag drucken

Employer Branding und das Selbstbewusstsein der jungen Talente

Selbstsicherheit Talent

Durch den Fachkräftemangel auch in der Sportbranche blicken Talente optimistisch in die Zukunft

The war for talents: Die Zeiten in denen qualifizierte Arbeitskräfte lange nach einer Anstellung gesucht haben sind heute zumindest in einigen Branchen vorbei.

Begünstigt durch den demographischen Wandel und den bekanntermaßen steigenden Fachkräftemangel, verschiebt sich das Machtgefüge zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Jetzt sind es die Unternehmen, die bei steigender Konkurrenzsituation, in einigen kritischen Fällen sogar schon selbst auf Kandidatensuche gehen müssen. Kein Wunder also, dass die Schul- und Universitätsabgänger optimistisch in die Zukunft blicken.

Laut „Die Welt“ schätzen zwei Drittel der aktuellen Arbeitsmarktneulinge ihre Chancen einen Job zu finden als gut bis sehr gut ein. Als ausschlaggebend empfinden Sie ihre guten Qualifikationen und gefragten Ausbildungen. Ingenieursstudenten – um ein Beispiel zu nennen – sind sich ihres Seltenheitswertes durchaus bewusst. Dies ist dabei nur einer der, durch das Deutsche Institut für Wirtschaft definierten 119 Engpassberufe, bei denen die Zahl, der in dieser Position arbeitslos Gemeldeten geringer ist, als die der angebotenen Stellen.

Die Ansprüche der Generation Y

Begründet durch diesen Fachkräftemangel sind es schon längst viele der Arbeitsuchenden, die Ansprüche stellen und häufig sogar mehrere Job-Optionen haben. Neben dem richtigen Gehalt zählt vor allem das Image des Unternehmens, die Sicherheit des Arbeitsplatzes und eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Arbeitgeber beschäftigen sich zunehmend mit Themen wie flexibleren Arbeitszeiten, erfüllender und sinnstiftender Arbeit, sowie einem angenehmen Arbeitsplatz und der richtigen Work-Life-Balance. Ist diese „Wunschliste“ vollständig abgearbeitet ist es enorm wichtig dies natürlich so ausgiebig wie möglich nach außen zu tragen.

Sei es auf der Website, den Social Media-Kanälen, in Werbeanzeigen oder den Stellenangeboten selbst; der zu ködernde, potentielle Mitarbeiter muss sofort sehen: „Hier macht man sich Gedanken um die Angestellten, hier arbeitet man gerne!“

Ich persönlich kann dieses Anspruchsdenken der „Generation Y“ gut verstehen. An einem Ort, an dem man täglich einige Stunden verbringt, sollte man sich wohlfühlen können. Will man sich mit seinem Arbeitgeber, dessen Werten und Strukturen identifizieren, müssen diese zumindest ein Stück weit natürlich den eigenen entsprechen. Hier müssen die Unternehmen aktiv werden. Vor dem Hintergrund, dass die hiermit zu lockenden Talente ihr Engagement und Wissen in die eigene Firma stecken, sollten der Mehraufwand für Employer Branding-Aktivitäten locker aufgewogen sein.

Wichtig für das Unternehmen ist:

  • Wie groß ist die Brand Awareness des Unternehmens?
  • Gibt es eine klare Linie? Präsentiert sich das Unternehmen überall gleich?
  • Sind das Unternehmen und die verbundene Kommunikation modern und zeitgemäß?
  • Erfahre ich etwas über das Arbeitsumfeld, die Mitarbeiter und deren Zufriedenheit?

Was die heutigen Talente auf dem Arbeitsmarkt noch von potentiellen Arbeitgebern und auch von sich selbst erwarten, zeigen die in der nachfolgenden Grafik enthaltenen Umfrageergebnisse:

AnforderungenArbeitnehmer

Was ist euch bei eurem Arbeitgeber am wichtigsten? Wonach wählt ihr aus?

Alexandra Willenberg

Über den Autor

Alexandra Willenberg

Zuständig für PR, Kommunikation und Online-Marketing, versorge ich euch mit Informationen rund um die Themen Sport und Karriere. Hier im Blog, im Newsletter oder bei Facebook, Twitter und Co. Ich liebe Sport und fast alles was damit zu tun hat.

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://sport-job-blog.de/employer-branding-und-das-selbstbewusstsein-der-jungen-talente/

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>