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Die Zukunft der Arbeit: digital und international – Zukunft Personal 2014

414096_424930670856433_984689265_oDie Zukunft der Arbeitswelt ist geprägt durch Digitalisierung und Internationalisierung.

In diesem Jahr gibt es auf der „Zukunft Personal“ in Köln schon 13% internationale Aussteller. Wir waren vor Ort um zu erfahren wie dein Job und der Weg dorthin in Zukunft wohl aussehen werden.

Vertrauensarbeitszeit am Vertrauensarbeitsort

Blättert man durch den Messekatalog, stellt man fest, dass Personaler dieser Tage besonders nach Skandinavien schauen. Keynote-Speaker aus Schweden und Norwegen berichten in Ihren Vorträgen von zukunftsorientierten, innovativen Ansätzen wie Vertrauensarbeitszeit und papierlosen Büros.

Auch wenn in Zukunft viele Menschen an Ihrem „Vertrauensarbeitsort“ zu „Vertrauensarbeitszeiten“ tätig sind, sind für Dr. Elke Frank (microsoft) der Austausch und persönliche Meetings unersetzlich  und das Fundament einer funktionierenden Unternehmenskultur. So sei es regelmäßig möglich auch Mitglieder der Geschäftsführung an den Schreibtischen der unternehmensinternen Co-Working Spaces anzutreffen und Fragen zu stellen.

Findige Unternehmen haben schon verstanden, dass sich derartige Strukturen sehr gut eignen, um sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Wer will nicht gern bei einer Firma arbeiten, die viel für Mitarbeiter und Nachhaltigkeit tut!?

Dir steht die Welt offen

digital-native-defFür dich bedeuten die voranschreitenden Entwicklungen, dass es in Zukunft einfacher sein wird, an Auslandspraktika oder Jobs in anderen Ländern zu kommen. Die Welt wird vernetzter. Das ist eine Folge der digitalen Kommunikation. Über Chancen und Gefahren des Internets zu informieren, gehört heutzutage schon zum Lehrplan vieler Schulen und Ausbildungsinstitute. Wenn du also abenteuerlustig und ein Digital Native bist, ist die Chance groß, dass du zu den Gewinnern der zukünftigen Arbeitnehmergeneration gehörst. Klar gibt es noch ein paar andere Faktoren.

Im Bereich Weiterbildung hat es laut Messeveranstalter eine Konzentration gegeben.

Es gibt weniger, dafür immer größere Anbieter, die ein wachsendes Portfolio an Fort- und Ausbildungen anbieten. Einige dieser Verbände und Bildungsträger kann man getrost als Global Player bezeichnen.

Bist du kommunikativ?

Gut, denn das fordert die Zukunft der Arbeit. Neben den Aspekten Digitalisierung und Internationalisierung im Arbeitsmarkt, steht auf der Messe selbst die Interaktion im Mittelpunkt. Besucher und Aussteller sollen sowohl miteinander, als auch untereinander interagieren und Netzwerken. Das bringt für Alle einen Mehrwert. Dafür sind Messen ja im Prinzip auch da. Neben der reinen Verkaufsabsicht, lernt man hier viel über Trends und Zukunftsvisionen. Am besten natürlich indem man sich austauscht.

The new way of learning

Bei der Jobsuche ist es dir natürlich wichtig, dass der Arbeitgeber auch hält, was die tolle Marke nach außen verspricht. So ist adidas ganz weit vorne, was Mitarbeiterentwicklung und innovative Ansätze angeht. Getreu dem Leitsatz „the new way of learning“, hat der Sportartikelriese mit Sitz in Herzogenaurach in einigen Städten ein „shed“ für Mitarbeiter eingerichtet. Hier kann sich Jedermann kreativ entfalten und selbst über Lernumfang und Stoff entscheiden.

Auch wenn das Durchschnittsalter der Adidas-Belegschaft bei ca. 35 Jahren liegt, ist es immens wichtig jeder Altersklasse gerecht zu werden. Wie du dir vorstellen kannst, kann auch alt von jung lernen und umgekehrt.

Generation A-Z

Prof. Dr. Torsten Biemann von der Uni Mannheim weiß, dass sich Werteorientierung und Sinnsuche nicht wirklich verändert haben. Mitarbeiterwünsche bleiben seit Generationen stabil. Laut eigener Aussage, findet er es sehr schade, dass zwischen Forschung und gängiger Praxis häufig große Lücken klaffen. Viele Unternehmen glauben fest an extreme Eigenheiten der Generation Y oder die stetig sinkende Beschäftigungsdauer. Dabei sind einige dieser Thesen schon durch repräsentative Studien widerlegt.

Durch einen Besuch der Zukunft Personal konnten wir uns ein gutes Bild machen, vom aktuellen und zukünftigen Arbeitsmarkt. Einige Dinge sehen wir nun klarer, andere waren keine Überraschung. In jedem Fall ist die Messe einen Besuch wert.

Die Besonderheiten des Sportmarktes

Im Hinblick auf die Eigenheiten des Sports muss man beachten, dass die Digitalisierung und innovative Methoden nur in manchen Unternehmen und Büros Einzug halten werden. Wenn du im Sportgeschäft oder Fitnessstudio arbeitest, wirst du wahrscheinlich nicht in den Genuss flexibler Arbeitszeiten etc. kommen. Auch Co-Working macht hier keinen Sinn. Im Dienstleistungssektor muss man sich in Punkto Zeit und Ort nach dem Kunden richten.

Am Beispiel von adidas sieht man, dass in der Sportartikelindustrie schon entsprechende Modelle umgesetzt werden. Hier ist man in den meisten Positionen flexibler und weniger an einen festen Arbeitsplatz gebunden. Das Gleiche gilt für die Sparten Sportmarketing, Eventmanagement o.Ä.

Über den Autor

Alexandra Willenberg

Zuständig für PR, Kommunikation und Online-Marketing, versorge ich euch mit Informationen rund um die Themen Sport und Karriere. Hier im Blog, im Newsletter oder bei Facebook, Twitter und Co. Ich liebe Sport und fast alles was damit zu tun hat.

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