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Der innere Saboteur- Warum wir uns selbst im Weg stehen

BildWir setzen uns Ziele, ob Etappen-Ziele für den Alltag, oder große für’s Leben. Doch die wenigsten erreichen immer das was sie sich vornehmen. Wir begründen es mit Zufall, Zeitmangel, oder es sind die anderen Schuld. Ob der Wunsch abzunehmen, ein langersehnter Berufswechsel, oder eine Persönlichkeitsänderung. Wir suchen die Gründe fürs „Versagen“ und ” Aufschieben” bei anderen, wir selbst sehen uns meist als den passiven Teilhaber.

Die Ironie ist deutlich. Der einzige Mensch, der etwas für das eigene Wohl ändern kann sind wir selbst, doch das wollen wir meist gar nicht wahr haben.

In der Psychologie gibt es eine Erklärung für dieses Verhalten. Den Spannungszustand zwischen dem Ziel das wir erreichen wollen und der Comfort-Zone in der wir uns stets befinden, nennt man in der Psychologie kognitive Dissonanz. Wir haben einen unangenehmen Gefühlszustand, weil wir das Ziel, welches uns vorschwebt nicht erreicht haben. Um nicht in Frustration oder Depression zu verfallen, hat unser Gehirn einen Schutzmechanismus entwickelt. In unserem Unterbewusstsein versuchen wir den Spannungszustand so klein wie möglich zu halten und suchen Ausreden. „Ich habe heute Überstunden gemacht, also hab ich mir die Pizza am Abend verdient“, „Ich wollte die Bewerbung heute abschicken, aber ich musste erst noch die Küche putzen“. Diese Ausreden sind der innere Saboteur für unsere Ziele.

Doch wie kann man das ändern?

Wer sich selbst eingesteht, dass nur er selbst für sein Leben verantwortlich ist, hat schon einen klaren Vorteil. Natürlich ist es keine Leichtigkeit nach einem 8 Stunden Arbeitstag auch noch Abends ins Fitnessstudio zu gehen. Aber man sollte sich doch bewusst sein, das wir unser Ziel niemals erreichen, wenn wir nicht ab und zu in den sauren Apfel beißen. Und nichts fühlt sich besser an als etwas Gutes für sich zu tun.

Die Suche nach einem neuen Job zum Beispiel ist mit viel Aufwand verbunden. Anschreiben, Lebenslauf und die Auswahl der Zeugnisse müssen für jede Position neu angepasst werden, denn man bewirbt sich meist nicht nur auf eine Stelle. So entsteht schnell ein Berg voll Arbeit. Um die Motivation und den Überblick nicht zu verlieren, kannst du dich mit Hilfe einer To Do-Liste strukturieren.

Sportler oder  Menschen, die in der Sportbranche arbeiten, neigen schnell zu übermäßigem Ehrgeiz. Es geht um Ausdauer, Durchhaltevermögen und Leistung. Dabei ist es wichtig auf sich und den eigenen Körper zu hören, um nicht irgendwann als Burn-Out Patient zu enden. Ziel ist nicht, den inneren Saboteur siegen zu lassen. Durch das Setzen kleiner Ziele und das einbeziehen deines sozialen Umfelds, nimmst du dir einen Großteil des Drucks, der sich in dir aufbaut, wenn du meinst allein zu viel erreichen zu müssen. So kommst du ans Ziel, ohne auszubrennen.

Hier noch einige Tipp´s, wie man seinen Inneren Saboteur austricksen kann:

schritt

Etappen – Ziele

Wenn man sich schon den Aufwand macht, dann soll doch bitte gleich alles perfekt werden. Aber, je größer die Wunschvorstellung, desto mehr hindern wir uns selbst daran dafür zu arbeiten. Besser: Etappen – Ziele formulieren. Wer jeden Tag eine kleine Etappe erreicht, kommt mit kleinem Aufwand an sein Ziel.

 

 

Unterstützung suchen

Du willst mit dem Rauchen aufhören? Oder vielleicht für den Marathon trainieren? Dann sag es laut! Suche dir Leute die dich bei deinem Vorhaben unterstützen und motivieren weiter zu machen.

Vorsicht! Hüte dich vor Menschen die dir eher zur Last werden. Es gibt genug Neider die dich versuchen werden in deinem Vorhaben zu sabotieren. 

To do

To Do- Listen: 

Schreibe und ordne deine Aufgaben und Tagesziele.Schreibe auf was zu tun ist und hake es ab. Auch Dinge die vorher nicht drauf standen, solltest du drauf schreiben und mit einem Lächeln abhaken. Das gibt dir ein gutes Gefühl.

 

Diese drei Tipps sind einfach umzusetzen und auf viele Alltagssituationen übertragbar.

Über den Autor

Alexandra Willenberg

Zuständig für PR, Kommunikation und Online-Marketing, versorge ich euch mit Informationen rund um die Themen Sport und Karriere. Hier im Blog, im Newsletter oder bei Facebook, Twitter und Co. Ich liebe Sport und fast alles was damit zu tun hat.

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