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Der Arbeitsmarkt Sport – Berufsperspektiven mit Sinn und Spaß gesucht

Raten Sie einmal, was die häufigste Motivation ist, die genannt wird, warum Menschen einen Job in der Sportbranche anstreben?

„Ich suche eine Herausforderung, die mir Spaß und Freude bereitet.“ Weiter lautet die Begründung dann, „und eine Arbeit, bei der ich sehe, dass meine Tätigkeit Sinn stiftet.“ Nach Beispielen für konkrete Tätigkeiten gefragt, antworten die Personen weiter „Vereinsarbeit mit Kinder und Jugendlichen, da ich mich dort sozial engagieren kann“ oder „Personal Trainer mit Ernährungsberatung, da sehe ich, wie die Menschen durch meine Motivation und Hilfe abnehmen und  gesünder werden. Das Lächeln dieser Menschen im Gesicht macht mich dankbar und zufrieden.“

Spaß und Sinn bei der Arbeit ist das, was gesucht wird und offensichtlich vielen Menschen in Ihrem jetzigen Beruf fehlt. Über 35 % aller Neuregistrierungen bei Sport-Job.de haben bisher noch keine Berufserfahrung im Segment Sport und interessieren sich für eine Tätigkeit in solchem. Nun sind es bei weitem keine Jobsuchenden, die derzeit ohne Anstellung sind, nein es sind zum größten Teil Akademiker mit vielfältigem Wissenshintergrund, die sich umorientieren möchten.

Doch wie steht es mit Chancen in etablierten Jobprofilen des Marktes?

Sind Vertriebskenntnisse vorhanden ist das schon mal die Hälfte der Miete, die notwendig ist, um einen Quereinstieg zu meistern. Eine Vielzahl von Betrieben erbringen Dienstleistungen, die verkauft werden müssen. Insbesondere für den Bereich Personal Training sind gute Sales & Marketing Kenntnisse vielleicht sogar die zwingende Grundlage für eine erfolgreiche Existenzgründung.

Die Herausforderung für einen erfolgreichen Berufswechsel in den Sportmarkt besteht in der Kunst, sich den Marktgegebenheiten anzupassen. Das heißt für viele zunächst einmal Gehaltsverzicht. Man kann pauschal durch alle Branchen des Sportmarktes hinweg sagen, dass gut 20 % weniger Geld gezahlt wird als in herkömmlichen Industriebereichen.

Neben niedrigen Gehältern sind gerade die meist gefragtesten Jobbereiche wie die Segmente Sportmarketing und das betriebliche Gesundheitsmanagement von einem hohen Wettbewerb an Kandidaten gekennzeichnet. Hier gilt es seine Nische zu finden und sein bestehendes Berufswissen gewinnbringend in den Lebenslauf einzusetzen.

Dies ist die Königsaufgabe, die es zu bewältigen gibt: Die eigene Berufshistorie nach beruflichen Stärken zu durchforsten, die Sie auch im Sportmarkt gewinnbringend zum Einsatz bringen können. Dadurch, dass Ihnen Ihre Stärken automatisch Spaß machen, werden sie auch gut darin sein. Dies ist die Grundvoraussetzung, um sich bei der Bewerbung im Arbeitsmarkt Sport herausragend von Mitbewerbern absetzen zu können.

Im zweiten Schritt gilt es dann die Nische und Arbeitgeber im Sportmarkt zu finden, bei denen Ihr bisheriges Fachwissen gefragt sein könnte. Vielleicht haben Sie BWL mit Schwerpunkt Rechnungswesen studiert, einige Jahre Berufserfahrung in der Assistenz und während des Studiums sich ihr Geld mit Promotion verdient. Wunderbar, dann hätten sie schon Vertriebs – und Kontaktfreude sowie ein fundiertes Wissen im Umgang mit Zahlen und Kenntnisse im Bereich Büroorganisation.
Bingo, dann sind Sie z.B. prädestiniert bei einer kleineren Fitnesskette eine Tätigkeit in der Schnittstelle Verwaltung, Assistenz und Vertrieb zu übernehmen. Dann hätten sie schon einmal einen Fuß in der Tür und könnten sich von dort aus weiter entwickeln.

Der Sportmarkt wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Nutzen Sie Ihre Chance, erforschen Sie Ihr Stärkenprofil und finden Sie dann gezielt die Stelle, die Sie glücklicher und zufriedener macht.

Über den Autor

Sport-Job GmbH

Ich bin Till Leon Kraemer und möchte hier mein Wissen über Karriere in der Sportbranche teilen. Bereits seit 1996 beschäftige ich mich mit diesen Thema. 1999 gründete ich die Firma Sport-Job.de. Seitdem helfe ich Menschen, sich Ihrer beruflichen Stärken bewusst zu werden und sich erfolgreich in der Sportbranche zu positionieren.

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  1. Gastbeitrag von Till Leon Kraemer: Berufliche Unzufriedenheit und wann sich ein Jobwechsel in die Sportbranche lohnt | Sport-Job-Blog

    […] in der Tat verspricht das Arbeitsumfeld Sinngebung – egal ob es im Sport-Job um Fußball, Gesundheit oder Sportprodukte […]

  2. Berufliche Unzufriedenheit und wann sich ein Jobwechsel in die Sportbranche lohnt | Till Leon Kraemer

    […] in der Tat verspricht das Arbeitsumfeld Sinngebung – egal ob es im Sport-Job um Fußball, Gesundheit oder Sportprodukte […]

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